Anne Vilsbøll, Swans feather, 1986, Leopold-Hoesch-Museum, © VG Bild-Kunst, Bonn 2023, Foto: Peter Hinschläger

Ein lebendiges Museum braucht die Unterstützung und Förderung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1905 profitiert das Leopold-Hoesch-Museum und seit seiner Gründung, Anfang der neunzehnhundertneunziger Jahre, auch das Papiermuseum Düren von dem großen Mäzenatentum und der stetigen Unterstützung vieler ortsansässiger Privatpersonen und Unternehmer. Zahlreiche Projekte, wie Ausstellungen, Kataloge, Forschungsvorhaben, Restaurierungen, Vorträge und museumspädagogische Veranstaltungen konnten durch diese Unterstützung realisiert werden. Diese Projekte zu bewirken, stellt eine kontinuierliche Herausforderung für die Museumsarbeit dar.

Die inzwischen rund 600 Mitglieder des Museumsvereins Düren profitieren nicht nur vom anspruchsvollen Ausstellungsprogramm beider Häuser, sondern auch vom regen, gemeinschaftlichen Austausch zu kulturellen wie künstlerischen Themen im Rahmen von Führungen, Vorträgen und Mitgliederreisen zu näheren und ferneren Kunstorten und Ausstellungsereignissen.

Seien Sie herzlich willkommen, als Mitglied des Museumsverein Düren einen wichtigen Beitrag für das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren zu leisten und das seit über einem Jahrhundert bestehende Engagement lebendig zu halten und in die Zukunft fortzuführen.

Mit den individuell zugeschnittenen Mitgliedschaften beim Museumsverein Düren wird sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen die Möglichkeit geboten, sich für das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren zu engagieren. Ob als Einzelperson oder gemeinsam als Paar oder Familie können Sie sich für Ihre Museen in Düren stark machen. Durch einen vergünstigten Jahresbeitrag können Schülerinnern und Schüler sowie Studierende ebenfalls von dem abwechslungsreichen Programm des Museumsvereins profitieren. Und mit einer Firmenmitgliedschaft können Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Museen kennenlernen und erhalten auf Wunsch Pressematerial aus den Museen.

Antrag und Satzung

Werden Sie Mitglied im Museumsverein Düren ↗ Mitgliedsantrag

Erfahren Sie mehr zu Bestimmung und Zweck des Vereins ↗ Satzung

Eine Jahresmitgliedschaft spendieren

Verschenken Sie für ein Jahr alle Vorteile einer Mitgliedschaft im Museumsverein Düren. Gerne senden wir Ihnen alle Informationen dazu zu.

Telefon:
02421 252558
Fax:
02421 25 160 2560
E-Mail:
kontakt@museumsvereindueren.de

Als Privatperson fördern

Einzelmitgliedschaft
40 Euro
Paarmitgliedschaft
55 Euro
Familienmitgliedschaft
65 Euro
Schüler*innen-, Studierenden-
und Auszubildendenmitgliedschaft
15 Euro

Durch eine Mitgliedschaft genießen Sie folgende Vorzüge

  • Kostenfreier Eintritt in das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren
  • Persönliche Einladungen zu Ausstellungseröffnungen und Sonderveranstaltungen
  • Einladungen zu exklusiven Previews und Kuratoren- sowie Sonderführungen
  • Besuch von Museen anlässlich aktueller Ausstellungen im Rahmen von Tagesreisen
  • Reisen zu Museen, Galerien und privaten Sammlungen im In- und Ausland
  • Erwerb von einzigartigen Jahresgaben
  • Newsletter zu aktuellen Veranstaltungen des Vereins und der Museen

Als Unternehmer*in und Firma fördern

Firmenmitgliedschaft
500 Euro
(steuerlich absetzbar)

Neben den regulären Vorzügen sind in einer Firmenmitgliedschaft Mitgliedsausweise für die Geschäftsführung und ein allgemeiner Ausweis für die Mitarbeiter*innen des Unternehmens (bis zu fünf Personen gleichzeit, je nach Größe des Unternehmens auch mehr) enthalten, die einen freien Eintritt in das Leopold-Hoesch-Museum, in das Papiermuseum Düren und Vergünstigungen zu den Vermittlungsformaten „Museumsdialog“ und „Film im Museum“ gewähren. Darüber hinaus möchten wir die Mitarbeiter*innen zu den aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen in unseren Museen auf dem Laufenden halten und stellen auf Wunsch gerne Plakate und Broschüren zur Verfügung. Firmenmitglieder werden als Förderer des Museums genannt.

Die enge Verbindung zu den Museen wird nicht nur in der Fördertätigkeit für diese deutlich, sondern auch in der Bildung des Vorstands. Satzungsgemäß hat den Vorsitz des Vereins das Oberhaupt der Stadt Düren inne, dem oder der zwei Stellvertreter*innen zur Seite stehen. Die Geschäftsführung wird durch die Direktion der beiden Museen übernommen. Weitere Mitglieder des Vorstands sind die/der Schatzermeister*in und Beisitzer, von denen mindestens zwei Mitglieder aus dem Bereich der Papiererzeugung oder der Papierverarbeitung stammen. Ergänzend gibt es einen Beirat, der aus bis zu acht Mitgliedern bestehen kann und den Vorstand berät, sowie zwei Rechnungsprüfer*innen.

Der Vorstand engagiert sich ehrenamlich für den Verein. Hierzu gehören insbesondere die Aquise von Fördermitteln für Ausstellungen und Projekte am Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren, Erörterung der Sammlungsziele, Erwerbungen, die der Museumsverein unterstützen oder vornehmen kann sowie die Ausgestaltung des Veranstaltungsprogramms. Bindeglied zwischen Vorstand und Mitgliedern ist die Geschäftsstelle des Vereins, die von zwei Mitarbeiterinnen betreut wird.

Mitglieder des Vorstands

Frank Peter Ullrich
Vorstandsvorsitzender
Ute Maria Stockheim
Stellvertretende Vorstandsvorsitzende
Ute Willems
Stellvertretender Vorstandsvorsitzende
Anja Dorn
Geschäftsführerin
Ruth Tempelaars
Schatzmeisterin
Dr. Henning Hoesch
Beisitzer
Matthias Simon
Beisitzer
Dr. Heinrich Spies
Beisitzer
Klaus Windhagen
Beisitzer
Heinrich August Schoeller
Ehrenvorsitzender, verstorben 2021
Gerd Pelzer
Beirat
Dr. Ruth Reuter
Beirätin
Alexander Stern
Rechnungsprüfer
Friedhelm Wirges
Rechnungsprüfer

Eine frühe Verbundenheit

Die Geschichte des Museumsvereins Düren ist so alt wie das Leopold-Hoesch-Museum. Der Verein gründete sich nur wenige Wochen nach der Eröffnung des Museums am 29.12.1905 und ist seitdem an das Haus angegliedert.

"Interessanterweise war bereits in einer Ratsversammlung am 14.2.1902 der Vorschlag zur Einrichtung eines Museumsvereins eingebacht worden. Die Erstellung des Museumsgebäudes hatte noch nicht begonnen.

Ende 1905 zählte der Verein bereits 60 Mitglieder, 14 Patrone und 18 Stifter. Unterscheidliche Beiträge in Höhe von 10 Mark jährlich, oder 1.000 und 3.000 Mark einmalig berechtigen zu unterschiedluchen Vergünstungen, wie freien Eintritt zu den Ausstellungen und Vorträgen.

Seit 1905 oblag dem Verein die Verwaltung des Museums. Dies betraf u.a. die Wahl der Leitung des Hauses, das Ausstellungsprogramm sowie die Entscheigung über Ankäufe und die Annahme von Geschenken. Zudem unterstützte der Verein maßgeblich die Belange des Museums und war bemüht, durch Mitgliederwerbung und Einkünfte über die damals durchgeführten Verkaufsausstellungen das Vereinsvermögen zu mehren."

Die Kernaufgaben des Museumsvereins haben sich nun rund 115 Jahre später in den Grundzügen kaum geändert: Die Unterstützung beider Museen bei größeren Ausstellungen, Ankäufen oder Projekten der Vermittlung.

Zwei Freundeskreise schließen sich zusammen

Seit Jahrhunderten besteht im an der Rur gelegenen rheinischen Düren ein industrieller Standort für die Herstellung und Verarbeitung von Papier. Diesem Sachverhalt verdankt sich die Gründung des Papiermuseums Düren im Jahr 1990. Mit Unterstützung des zu diesem Zweck ins Leben gerufenen Fördervereins Düren-Jülich-Euskirchener Papiergeschichte e.V. wurde das Papiermuseum Düren in einem umgenutzten Werkstattgebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zum seit 1905 bestehenden Leopold-Hoesch-Museum eingerichtet. Seither wurden dort neben Informationen über die Entstehung erster Papierformen, die grundsätzliche Zusammensetzung des Werkstoffs Papier, seine Strukturen, Bedingungen und Anwendungen dem Publikum auch praktische Erfahrungen mit Papier vermittelt.

Der Förderkreis Düren-Jülich-Euskirchener Papiergeschichte e.V. fusionierte 2009 mit dem Museumsverein Düren e.V., unter dessen Titel sie nun gemeinsam agieren. Der Vorstand des Vereins wird aus dem Stadtoberhaupt, der Direktion der Museen sowie mindestens zwei Mitgliedern aus der Papierindustrie und weiteren Personen gebildet.

Der Museumsverein Düren ist für die Museumsshops des Leopold-Hoesch-Museums sowie des Papiermuseums Düren verantwortlich. Hintergrund ist, dass die Stadt Düren diese aus wirtschaftlichen Aspekten nicht führen kann und somit der Museumsverein Düren eingetreten ist und die Räumlichkeiten der Shops sowie des Cafés gepachtet hat.

Das Café und auch der Shop im Leopold-Hoesch-Museum sind mit der Neugestaltung bzw. dem Neubau aus dem Jahr 2010 des Leopold-Hoesch-Museums aufwendig umgestaltet worden. Der Künstler Claus Föttinger hat eine eigens für das Museums konzipierte Raumgestaltung vorgenommen, bestehend aus einem Raumtrenner, einer Bar sowie großen Lampen. Täglich werden im Café Getränke und kleinere Speisen wie Kuchen oder Suppe angeboten.

In den Shops der beiden Museen werden ausgewählte Artikel angeboten. Das Warenspektrum reicht von Ausstellungskatalogen, ausgewählten Publikationen und Fachliteratur, Papeterie, Postkarten, Geschenkeartikeln, Kunsthandwerk z.B. Glas, Blumen, Vasen, Keramik, Merchandise Artikel z.B. Magnete, Blöcke, Hoesch Wein bis hin zu Taschen aus Papier.

Hier geht's zu den Katalogen und Publikationen

Shopleitung
Simone Breuer
Anschrift
Hoeschplatz 1
52349 Düren
Telefon
02421 252590
E-Mail
shop@museumsvereindueren.de
Öffnungszeiten
Di.-So. 10-17 Uhr
Do. 10-19 Uhr
Ab November präsentiert der Museumsverein Düren traditionell die Auswahl der Jahresgaben im Lichthof des Leopold- Hoesch-Museums. Es handelt sich dabei um Kunstwerke von
Künstler•innen, die im Laufe des Jahres in Ausstellungen der Dürener Museen vertreten waren oder in einer anderen Form eng mit ihnen verbunden sind. Die angebotenen Jahresgaben sind Unikate oder kleinste Auflagen und stehen zu einem moderaten Preis zum Kauf.

Der Erlös ist eine wertvolle Zuwendung für die vielfältigen Aufgaben des Vereins sowie der Realisierung kommender Ausstellungsprojekte und trägt somit zur Sicherung guter Museumsarbeit bei. Unser herzlicher Dank gilt daher den Künstlerinnen und Künstlern. Durch ihren Beitrag werden Vielfalt und Qualität der Ausstellungen in den Museen bewahrt und gefördert.
Die Jahresgaben sind zunächst für Mitglieder des Museumsvereins Düren reserviert. Bestellungen von Nichtmitgliedern können nur bei gleichzeitiger Beitrittserklärung berücksichtigt werden. Sie sind noch kein Mitglied? Der Museumsverein Düren freut sich über Ihren Beitritt!

25.11.2023 - 14.1.2024
Lichthof, Leopold-Hoesch-Museum
Bis zum 8. Januar 2023 präsentierte der Museumsverein Düren die Auswahl der Jahresgaben im Lichthof des LHM. Es werden Kunstwerke von Künstler*innen präsentiert, die im Laufe des Jahres in Ausstellungen der Dürener Museen vertreten waren oder in einer anderen Form mit ihnen verbunden sind. Die angebotenen Jahresgaben sind Unikate oder kleinste Auflagen und stehen zu einem moderaten Preis zum Kauf. Der Erlös ist eine wertvolle Zuwendung für die vielfältigen Aufgaben des Vereins und für die Arbeit der beteiligten Künstler*innen.
In 2021 sind Jahresgaben dabei, die sich in einigen Fällen mit unserer industriell geprägten Region und deren faszinierenden Landschaft auseinandersetzen in anderen Fällen auf zwischenmenschliche Beziehungen eingehen. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich die unterschiedlichen Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler zusammenfügen. Die Palette der diesjährigen Arbeiten ist vielfältig: Es sind Collagen, Fotografien, Graphitzeichnungen, Holzschnitte und erstmalig auch eine Schallplatte in der Auswahl vertreten.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler aus den diesjährigen Ausstellungen sind beispielsweise Albrecht Fuchs und Kasia Fudakowski. Arbeiten von Alice Creischer, Stephan Mörsch, Natacha Nisic und Wilhelm Schürmann werden ab dem 12. Dezember 2021 auch in der Ausstellung „Vom Leben in Industrielandschaften – Den Strukturwandel im Blick“ zu sehen sein. Gemeinsam mit der Künstlerin Kornelia Hoffmann war auch Natasha Nisic diesjährige Stipendiatin des Artist-in-Residence-Programms der F. Victor Rolff-Stiftung auf der Burg Gladbach in Vettweiß. Es sind aber auch alte Bekannte mit dabei: Zum Bespiel ist Claudia Kallscheuer, Dürener Kunstpreisträgerin 2017, mit neuen Arbeiten vertreten.

Ein großer Dank gilt daher den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern, die einen Teil zu den diesjährigen Jahresgaben beigetragen haben, und würden uns freuen, wenn die ein oder andere Jahresgabe Sie begeistert und Sie die Arbeit der Schaffenden und die Fördertätigkeit unseres Museumsvereins mit einem Erwerb unterstützen.
  • John Gerard
  • Juli Gudehus
  • Heijo Hangen
  • Ilka Helmig
  • Imre Kocsis
  • Alex Müller
  • George Rickey
  • Jimmy Robert
  • Wolfgang Schmidt
  • Fred Siegenthaler
Mit den Jahresgaben 2020 blickt der Museumsverein Düren auf ein ungewöhnliches und herausforderndes Ausstellungsjahr im Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren zurück. Bedauerlicherweise wurde das diesjährige Programm der beiden Museen pandemiebedingt durch zwei mehrwöchige Schließungen unterbrochen. Umso mehr freut es uns, dass die Künstlerinnen und Künstler, die in diesem Jahr in unseren Museen präsentiert wurden oder auf inhaltlicher Ebene mit dem Ausstellungsprogramm und der Stadt Düren verbunden sind, uns so schöne und vielfältige Jahresgaben zur Verfügung gestellt haben.

Mit dem Verkauf und Erlös der Jahresgaben ist es dem Museumsverein Düren möglich, das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren auch in dieser durch die Corona-Krise erschwerten Zeit bei der Realisierung von kommenden Ausstellungsprojekten und Vermittlungsformaten zu unterstützen. Machen Sie sich oder Ihren Freunden eine Freude mit einem schönen Kunstwerk und unterstützen Sie Ihre Dürener Museen!
Mit der Auswahl der Jahresgaben 2019 blickt der Museumsverein Düren auf ein vielseitiges Ausstellungsjahr im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren zurück.
Die Ausstellungen haben ganz unterschiedliche Einblicke in die Arbeitsweisen und Strategien der Künstlerinnen und Künstler gewährt. Begonnen mit dem Kölner Maler Thomas Arnolds, der sich in seinem Werk intensiv mit dem Medium Malerei auseinandersetzt und uns in diesem Jahr drei Zeichnungen aus der Werkserie »RUN« zur
Verfügung stellt, in deren Mittelpunkt ein Säulenfuß steht. Ölgemälde der gleichen Serie waren in seiner Ausstellung »Duktusinduziert« (9.12.18 – 10.3.19) zu sehen.

Das Material Papier verbindet die künstlerischen Arbeitsweisen Willem Oorebeeks, der meist im Medium Druck arbeitet, und Heimo Zobernigs ebenso wie ihr humorvoller Gestus. Gemeinsam mit Joëlle Tuerlinckx haben sie zu der seit 2018 etablierten Ausstellungsreihe » Apropos Papier« (7.4.–7.7.19) im Frühjahr beigetragen. Für die Jahresgaben haben sich die beiden Künstler ganz individuell mit Papier auseinandergesetzt. Peter Zimmermanns farbenprächtige Werke in der Ausstellung »abstractness« (18.7.–6.10.19) aus Epoxidharz und Ölfarbe gingen der Frage nach, wie digitale Medien — Smartphones, Displays und Apps — unser gegenwärtiges Verhältnis zu Bildern bestimmen. Für den Museumsverein Düren bietet er einige seiner Miniaturen, kleinformatige Folienarbeiten an, die zwar als Fingerübungen angelegt sind, doch grundlegende Kriterien seiner bildnerischen Gestaltung, wie Tiefe und Raum, Figur und Grund, Fläche und Substanz offenlegen. Mit einer fotografischen Arbeit von Irmel Kamp und einem Siebdruck von Susanne Kriemann tragen auch zwei Künstlerinnen der laufenden Ausstellung »Vom Leben in Industrielandschaften – Eine fotografische Bestandsaufnahme« (27.10.19 – 16.2.20) zu unseren diesjährigen Jahresgaben bei. Irmel Kamps Fotografien zeugen von einem sensiblen Blick, mit dem sie die Bezüge zwischen Gebautem und Bauenden, wie eine Spurensucherin
wahrnimmt und dokumentiert. Der Siebdruck von Susanne Kriemann wurde mit Pigmenten vom Gessenboden und von Restpflanzen erzeugt, die auf dem ehemaligen Gelände der Wismut AG in Sachsen gesammelt wurden und mit denen sie sich auch in ihrer Installation in der Ausstellung auseinandersetzt.

Ergänzt wird diese Auswahl zum einen durch skulpturale Arbeiten von Heinz Bergrath und Robert Ciuraj sowie neuen Werken von Volker Saul, drei Dürener Künstlern, die seit vielen Jahren dem Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, dem Museumsverein Düren und der Stadt Düren verbunden sind. Zum anderen bieten wir eine thematisch abgestimmte Auswahl einiger Jahresgaben aus den Vorjahren an, darunter ein großformatiger Druck von Alexander Esters, zwei politisch aktuelle Arbeiten
von Hermann Josef Hack sowie zwei kleine Skulpturen von Gereon Krebber, einen Leuchtkasten von Daniel Pflumm, einen Druck von Hans Salentin und eine Fotografie von Heidi Specker.

Der Erlös der Jahresgaben fließt in die Realisierung kommender Ausstellungsprojekte und die Vereinstätigkeit und trägt somit zur Sicherung guter Museumsarbeit bei. Unser herzlicher Dank gilt daher den Künstlerinnen und Künstlern. Durch ihren Beitrag werden Vielfalt und Qualität der Ausstellungen in den Museen bewahrt und gefördert.
Die Jahresgaben 2018 wurden vom 7.12.2018 – 13.1.2019 im Mittelsaal des Leopold-Hoesch-Museums präsentiert. Der Erlös fließt in die Realisierung kommender
Ausstellungsprojekte und die Vereinstätigkeit und trägt somit erheblich zur Sicherung guter Museumsarbeit bei Allesamt sind es Werke von Künstlerinnen
und Künstlern, die im letzten Jahr im Leopold-Hoesch-Museum präsentiert wurden oder durch eine persönliche Beziehung mit diesem und der Stadt Düren verbunden sind. Mein herzlicher Dank gilt daher den Künstlerinnen und Künstlern. Durch ihren Beitrag werden Vielfalt und Qualität der Ausstellungen der Museen bewahrt und gefördert.
1.7. –
4.8.2024
Sommerpause in der Geschäftsstelle des Museumsvereins
Tagesfahrt
10.8.2024
Besuch des K20 in Düsseldorf

→ Gemeinsam besuchen wir die Ausstellung “Hilma af Klint und Wassily Kandinsky Träume von der Zukunft” im K20 in Düsseldorf. Mit der Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen werden die Werke von af Klint und Kandinsky zum ersten Mal in einer umfassenden Ausstellung vereint. Geboten wird damit die einzigartige Möglichkeit die Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Notizen vergleichend zu betrachten und nachzuvollziehen. Af Klint und Kandinsky, die fast gleichzeitig lebten, ist dabei gemeinsam, dass sie mit der Abstraktion viel mehr als einen neuen Malstil erfinden wollten.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause werden wir noch einen zweiten nahegelegenen Programmpunkt in Düsseldorf ansteuern. Lassen Sie sich überraschen!

Teilnehmerzahl min. 15 / max. 20 Personen
Teilnahmebeitrag 59 Euro p.P. (inkl. Bahnticket, Eintritte, Führungen)
Anmeldefrist Mi., 31.7.2024

Tagesfahrt
7.9.2024
Performing Landscapes Festival in Lüttich

Seit 2012 ist das Leopold-Hoesch-Museum Teil des länderübergreifenden Netzwerks VERY CONTEMPORARY, das Kunstinstitutionen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland miteinander verbindet. In diesem Jahr findet im Rahmen dieses Netzwerks am 7. September 2023 die dritte Auflage des Performing Landscapes Festival statt. In der diesjährigen Ausgabe werden Performances, Video- und Soundinstallationen sowie weitere künstlerische Beiträge während einer Schifffahrt über die Maas präsentiert. Dabei steht die industriell geprägte Städtelandschaft Lüttich in den Fokus genommen.

Wir reisen gemeinsam mit der Bahn in das nur einstündig entfernte Lüttich. Das Programm des Festivals wird von 11-19 Uhr dauern. Die Schifffahrt dauert ca. 5 Stunden und es wird ein Dinner serviert.

Teilnehmerzahl max. 10 Personen
Teilnahmebeitrag 70 Euro p.P. (inkl. Bahnticket, Festival-Ticket, Dinner)
Anmeldefrist Fr., 16.8.2024

Reise
2.10. –
5.10.2024
Kunstreise zur 60. Biennale in Venedig

Im Oktober bieten wir gemeinsam mit dem Reiseveranstalter ViadellArte – Kunst und Kulturführungen aus Bonn eine Fahrt zur 60. Biennale in Venedig anbieten.

Sind wir alle Fremde? Was bedeutet es, sich fremd zu fühlen? Das Motto der 60. Biennale in Venedig ist von höchster Aktualität. Adriano Pedrosa, künstlerischer Direktor einer der wohl bedeutendsten Kunstschauen der Welt, trifft den Nerv der Zeit. Unter dem Titel „Stranieri Ovunque – Foreigners Everywhere“ (Fremde überall) liegt der Fokus auf der Erfahrung der Fremdheit. „Wo auch immer man hingeht und wo auch immer man ist, wird man immer auf Fremde treffen. Sie/wir sind überall. Unabhängig vom Aufenthaltsort ist man im Grunde immer ein Fremder“, kommentiert der Brasilianer Pedrosa.

Ausgehend von unserem charmanten, zentral gelegenen Gästehaus in einem ehemaligen Kloster erkunden wir die spannenden Länderpavillons in den Giardini sowie die Großausstellung in den Arsenale-Hallen. Einen faszinierenden Kontrast erleben wir während Stadtrundgängen, dem Besuch der Insel Certosa und einer Führung in der fantastischen Pinault Foundation. Kulinarischer Genuss rundet unsere Tage facettenreich ab.

ausgebucht

Mitgliederfahrt
16.9. –
18.9.2022
Besuch der documenta fifteen in Kassel

3-tägige Fahrt nach Kassel
Freitag, 16. bis Sonntag, 18. September 2022
anlässlich der Welt-Kunstausstellung documenta fifteen

Die documenta fifteen wurde von dem Künstlerkollektiv „ruangrupa“ aus dem indonesischen Jakarta unter dem folgenden Motto kuratiert: „Wir wollen eine global ausgerichtete, kooperative und interdisziplinäre Kunst- und Kulturplattform schaffen, die über die 100 Tage der documenta fifteen hinaus wirksam bleibt. Unser kuratorischer Ansatz zielt auf ein anders geartetes, gemeinschaftlich ausgerichtetes Modell der Ressourcennutzung – ökonomisch, aber auch im Hinblick auf Ideen, Wissen, Programme und Innovationen.“
Den Anreisetag sind wir entlang des Fridericianum, der documenta Halle bis hin zu der Grimmwelt Kassel spaziert. Ganz ungebrochen kann man die Sprachwissenschaftler und Volkskundler Jacob und Wilhelm Grimm heute eigentlich nicht mehr würdigen, weil sich insbesondere in ihren Tagebüchern und Briefen antisemitische Aussagen finden. Ambivalente Gefühle löst auch der Standort aus: Das 2015 eröffnete Haus steht auf dem innerstädtischen Weinberg, auf den Ruinen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Henschel-Villa. Das Unternehmen Henschel & Sohn baute in beiden Weltkriegen Lokomotiven und Rüstungsgüter, war ein wichtiger Lieferant für das NS-Regime.
Am zweiten Tag erschließen wir uns die Hauptspielorte und setzen uns mit dem Konzept der documenta auseinander. Der Weg führt unter anderen am ehemaligen Kaufhaus „Sportarena“ das ruruHaus entlang welches als Ausgangspunkt und Wohnzimmer der documenta fifteen fungiert und in dem man sich mit dem Kunstverständnis und der Arbeitsweise von ruangrupa vertraut machen kann. Dort werden gemeinschaftliche Projekte entwickelt– es ist die Keimzelle und Ökosystem der Ideen der Mitwirkenden. Vertieft wird unser Rundgang mit einem geführten Rundgang vom Friedrichsplatz aus in das Fridericianum. ruangrupa und die Künstler*innen, die das Fridericianum besetzen, sehen das Gebäude als lumbung. lumbung ist eine Praxis des Teilens, aber auch eine Form der Architektur, ein Gebäude, in dem normalerweise die Ernte gelagert wird. Außerdem ist es Wohnraum und Treffpunkt für alle. Das ehemalige Ausstellungsgebäude hat mit Fridskul (Fridericianum als Schule) einen neuen Namen erhalten. Die Künstler*innen und Kollektive präsentieren unter diesem Titel die verschiedenen Möglichkeiten und Modelle einer horizontal ausgerichteten Bildung. Im Anschluss erhalten wir nach einer kurzen Pause eine Gruppenführung durch die documenta Halle bis hin zur Karlsaue.
Am dritten Tag schließen wir unsere Erkundungstour mit einem Besuch des Hübner-Areals ab. In dem für die documenta fifteen neu erschlossenen Kasseler Stadtteil Bettenhausen ist das Areal, das die Firma Hübner, Produzent von Bauteilen für Busse und Bahnen, erst vor kurzem aufgegeben hat. Der Umzug des Unternehmens schafft Platz für eine kollaborative Ausstellung, deren Arbeiten sich gegenseitig beeinflussen. Neben performativen, filmischen und musikalischen Arbeiten werden unter anderem eine Kaffeeverkostung sowie Konferenzen und Diskussionen geboten.

Preview
12.5.2023
Ausstellung "Blank. Raw. Illegible... Artists' Books as Statements (1960-2022)"

18 Uhr, Leopold-Hoesch-Museum

Mit „Blank. Raw. Illegible… Artists’ Books as Statements (1960–2022)“ zeigt das Leopold-Hoesch-Museum eine repräsentative Auswahl internationaler Positionen, die sich dem Blankobuch als künstlerischem Medium widmen. Die Anzahl der 259 ausgestellten Künstler*innenbücher u.a. von Michael Asher, Luciano Bartolini, Irma Blank, Marcel Broodthaers, Ulises Carrión, Olafur Eliasson, Ryan Gander, Dora Garcia, Martin Kippenberger, Sara MacKillop, Piero Manzoni, Bruce Nauman, Olaf Nicolai, Ed Ruscha, Simon Starling, Heimo Zobernig nimmt Bezug auf die legendäre, von Germano Celant und Lynda Morris kuratierte Ausstellung „Book as Artwork 1960/72“, die Auswahl konzentriert sich hingegen ausschließlich auf die Eigenschaften blanko, roh, unleserlich, leer, unbedruckt, tautologisch, hermetisch, dysfunktional und mysteriös. (Pressetext LHM)

→ Ihre persönliche Einladung wurde mit der Mitgliederpost versendet.

Die Eröffnung der Ausstellungen findet am Sonntag, dem 14. Mai 2023, um 12 Uhr im Leopold-Hoesch-Museum statt.

Tagesfahrt
10.6.2023
Besuch des Lehmbruck Museum und MKM Museum Küppersmühle in Duisburg

Anlässlich des 120. Geburtstags von Ernst Wilhelm Nay, einem der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts, zeigt das MKM Museum Küppersmühle als dritte Station eine umfassende, retrospektiv angelegte Ausstellung. Ergänzend werden wir die Ausstellung „Die Befreiung der Form. Barbara Hepworth–Meisterin der Abstraktion im Spiegel der Moderne“ im Lehmbruck Museum besuchen. Die britische Bildhauerin gilt als eine Schlüsselfigur der modernen Skulptur. In beiden Museen erhalten wir Führungen und haben Zeit für einen individuellen Rundgang. Die Anreise findet mit einem Reisebus ab Düren statt.

Atelierbesuch
17.8.2023
Ursula Schregel im KUNSTHAUS Niederzier

18 Uhr, KUNST-HAUS Niederzier

Zum dritten Mal fanden die KULTURTAGE im KUNSTHAUS (11.–19.8.) statt. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr war das Thema „Kunst und Wirtschaft“. Im Rahmen einer neuen Programmreihe wird der Museumsverein der Dürener Museen Künstlerateliers in der Region besucht und machte den Anfang bei Ursula Schregel. Sie hat sich mit ihren Gästen im Dialog über ihre künstlerische Arbeit ausgetauscht und die Besucherinnen und Besucher durch ihre Sommerausstellung im KUNSTHAUS geführt. Im Anschluss bot sich bei feinen Köstlichkeiten und kühlen Getränken die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Es war ein anregender und schöner Besuch!

Tagesausflug
2.9.2023
VERY CONTEMPORARY Festival im IKOB in Eupen

14.00 - 21.00 Uhr, IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst (Eupen, BE)

Das Very Contemporary Netzwerk präsentiert in diesem Jahr das Performance-Festival PERFORMING LANDSCAPES 2023 im IKOB - Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen und wird in Koproduktion mit Greylight Projects, Plattform für Kunst und Kultur, Heerlen, Niederlande, durchgeführt.

Institutionen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland werden neue Performance-Arbeiten von internationalen zeitgenössischen Künstler:innen präsentieren, die von interaktiven Spaziergängen, Interventionen im öffentlichen Raum, Klang- und Musikperformances, und installativen Arbeiten reichen. Das Festival findet sowohl innerhalb des Museums als auch in der unmittelbaren Umgebung statt. Die teilnehmenden Künstler:innen setzen sich mit den Besonderheiten der Euregio-Maas-Rhein-Region auseinander und konzentrieren sich dabei auf die Grenzpolitik, postindustrielle Ruinen und die Widersprüche der Landschaft.

Very Contemporary ist ein Netzwerk von Ausstellungsorten für zeitgenössische Kunst in der EUREGIO Maas-Rhein. Der kulturelle Austausch zwischen den drei Ländern (Belgien, Deutschland, die Niederlande) in der Mitte Europas ist auch für die Kunstszene von besonderer Bedeutung. Das Netzwerk erprobt schon seit vielen Jahren einen intensiven Austausch über die Grenzen hinweg. Die Veranstaltungsorte von Very Contemporary sind: Museum De Domijnen (NL), SCHUNCK (NL), Greylight Projects (NL), IKOB (BE), La Châtaigneraie (BE), Art au Centre Liège (BE), Kunsthaus NRW Kornelimünster (DE), Leopold-Hoesch-Museum (DE), Ludwig Forum Aachen (DE), NAK Neuer Aachener Kunstverein (DE).

Teilnehmende Künstler:innen: Stefania Crișan, Helena Dietrich, Robin Faymonville, Stefanie Klingemann, Mikail Koçak, ChunYao Lin, Sjors Smit und Isolde Venrooy

Teilnehmerzahl max. 30 Personen
Teilnahmebeitrag -wird noch bekanntgegeben-
Anmeldefrist Fr., 17.8.2023, Anmeldung unter kontakt@museumsvereindueren.de

Künstler*innengespräch
9.9.2023
Angela Fette und Thomas Woll auf der Burg Gladbach

15 Uhr, Burg Gladbach

Seit 2019 ermöglicht die Victor Rolff Stiftung mit dem Residenzstipendium „Von hier aus“ für Künstlerinnen und Künstler“ Kunstschaffenden am Stiftungssitz Burg Gladbach Neues zu entwickeln, Begonnenes fortzuführen oder Projekte abzuschließen.

In Sommer 2023 sind Angela Fette und Thomas Woll zu Gast auf der Burg. Im Rahmen des Veranstaltungswochenendes „Burgbesetzung“ stehen die beiden Künstler:innen am Samstag, den 09. September, um 15:00 Uhr in die „Bibliothek“ der Burg für Begegnungen zur Verfügung und geben Einblicke in ihre Arbeit.

Am Wochenende 09./10. September 2023 besetzt die Victor Rolff Stiftung Burg Gladbach mit Musik, Literatur und Denkanstößen für Umwelt- und Bildungsthemen. Rund um den Tag des offenen Denkmals öffnet die Stiftung die Burgtore und präsentiert unterschiedliche Formate für Groß und Klein. Sie lädt u. a. ein, in die Video- und Klanginstallation „Ausströmung“ von Nathalie Brum im leerstehenden Swimmingpool der Burg einzutauchen und sich auf Spurensuche von Flora und Fauna im weitläufigen Außengelände der Burg zu begeben.

Das Programm der „Burgbesetzung“ ist ab dem 21. August 2023 online www.rolff-stiftung.de

Außerdem findet im Anschluss an das Tagesprogramm am 09. September um 19:30 Uhr die Auftaktveranstaltung des literarischen Salons „Burggeflüster“ mit dem Schriftsteller Norbert Scheuer statt. Verbindliche Anmeldung bitte mit Namen, Vornamen, Personenzahl via Mail an info@rolff-stiftung.de. Der Eintritt ist frei

Teilnehmerzahl max. 20 Personen
Teilnahmebeitrag 15 Euro p.P.
Anmeldefrist Mo., 4.9.2023, unter kontakt@museumsvereindueren.de

Preview
22.9.2023
Ausstellung "Anne Neukamp, Impossible Object"

18 Uhr, Leopold-Hoesch-Museum

Sie erhalten Ihre persönliche Einladung mit der Post.

Zur Ausstellung:
Mit „Anne Neukamp, Impossible Object“ zeigt das Leopold-Hoesch-Museum Arbeiten der Malerin Anne Neukamp (*1976 in Düsseldorf, lebt und arbeitet in Berlin) erstmals in einer umfassenden institutionellen Einzelausstellung. Diese wurde in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin realisiert und präsentiert vor allem aktuelle Arbeiten, die seit 2019 entstanden sind, sowie zentrale Werken aus der Zeit davor.

Neben Malerei auf Leinwand wird eine Reihe von Papierarbeiten zu sehen sein, die als große Formate einen neuen Aspekt im Schaffen der Künstlerin darstellen. Einige der Werke sind speziell für die Ausstellung in Düren entstanden und für die Räumlichkeiten im Leopold-Hoesch-Museum konzipiert. Es sind serielle Elemente, die die Werke von Anne Neukamp charakterisieren. Sie scheinen aus simplen Analogien zu Komponenten des digitalen wie des analogen Alltags zu bestehen: Bildzeichen, Sprachkürzel, Formstücke. Und doch gehören sie nicht zu einer einheitlichen visuellen Realitätsauffassung, sondern entstammen unterschiedlichen Vereinbarungen dessen, wie Wirklichkeit darzustellen ist. Sie irritieren sowohl in ihrer hermetischen Isolation als auch in den Konstellationen, in denen sie im Bild auftauchen. Sie gehen eine Wechselwirkung mit dem Bildraum beziehungsweise den diesen definierenden Farbflächen ein, die sich bei genauer Betrachtung jedoch nicht schlüssig auflösen lässt. Im Gegenteil verhelfen sie visuellen Paradoxien zur Wirkung und tragen dem Potenzial digitaler Bildwelten Rechnung. Sie weisen so zahlreiche Referenzen zur Kunstgeschichte der westlichen Moderne auf, während sie zugleich einer ganz eigenen bildnerischen Konzeption folgen und die Möglichkeiten analoger Malerei jenseits logischen Bildaufbaus aktivieren.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch mit einem Text von Martin Herbert im Verlag Strzelecki Books.
Die Publikation wird großzügig gefördert von der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren über den Museumsverein Düren e.V.

Ausstellung
25.11. –
14.1.2024
Jahresgaben 2023

bis zum 14.1.2024
Lichthof, Leopold-Hoesch-Museum

Christian Aberle
Anita Bauer
Angela Fette
Axel Heibel
Irmel Kamp
Anne Neukamp
Ursula Schregel
Thomas Woll

Ab November präsentiert der Museumsverein Düren traditionell die Auswahl der Jahresgaben im Lichthof des Leopold-Hoesch-Museums. Es handelt sich dabei um Kunstwerke von
Künstler•innen, die im Laufe des Jahres in Ausstellungen der Dürener Museen vertreten waren oder in einer anderen Form eng mit ihnen verbunden sind. Die angebotenen Jahresgaben sind Unikate oder kleinste Auflagen und stehen zu einem moderaten Preis zum Kauf.

Der Erlös ist eine wertvolle Zuwendung für die vielfältigen Aufgaben des Vereins sowie der Realisierung kommender Ausstellungsprojekte und trägt somit zur Sicherung guter Museumsarbeit bei. Unser herzlicher Dank gilt daher den Künstlerinnen und Künstlern. Durch ihren Beitrag werden Vielfalt und Qualität der Ausstellungen in den Museen bewahrt und gefördert.

Die Jahresgaben sind zunächst für Mitglieder des Museumsvereins Düren reserviert. Bestellungen von Nichtmitgliedern können nur bei gleichzeitiger Beitrittserklärung berücksichtigt werden. Sie sind noch kein Mitglied? Der Museumsverein Düren freut sich über Ihren Beitritt!

Tagesauflug
13.1.2024
Besuch des Museum Ludwig in Köln

11 Uhr, Museum Ludwig Köln

Füsun Onur, 1937 in Istanbul geboren, hat ein beeindruckendes und vielseitiges Werk geschaffen, das mit dieser Retrospektive erstmalig gewürdigt wird.
Die Künstlerin arbeitet vorwiegend installativ und kombiniert dabei sinnliche Materialien in großen Installationen: fragile Objekte und poetische Rauminszenierungen, gebaut aus Glasscheiben, Holzteilen, Kleidungsstücken, Wollfäden, Stühlen, Kisten, Bällen.

Die Gesellschaft für Moderne Kunst, der Förderverein des Museum Ludwig, zeichnet mit den Wolfgang Hahn Preis seit nun fast 30 Jahren außergewöhnliche Künstler*innen aus und ermöglicht durch das hohe Preisgeld einen Ankauf für die Sammlung das Museum. In diesem Jahr wird Francis Alÿs geehrt, der 1959 in Antwerpen geboren ist und heute in Mexiko lebt und
arbeitet. Ursprünglich als Architekt ausgebildet, ist Alÿs heute als bildender Künstler tätig und und arbeitet medienübergreifend mit Malerei, Zeichnung, Aktion, Installation, Video und Fotografie. Zuletzt hat er auf der 59. Venedig-Biennale mit einer Arbeit zur politischen Verfasstheit globalen Kinderspiels Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert.

Teilnehmerzahl max. 20 Personen
Teilnahmebeitrag 25 Euro pro Person (inkl. Eintritte, Führungen)
Anmeldefrist Fr., 22.12. 2023
Anmeldung kontakt@museumsvereindueren.de

Preview
16.2.2024
Preview zu den Ausstellungen "Ulrich Rückriem zeichnet." und "Hoesch Talents"

Die Mitglieder des Museumsvereins Düren sind zur exklusiven Vorbesichtigung der Ausstellungen „Ulrich Rückriem zeichnet.“ und „Hoesch Talents“ eingeladen. Im Beisein des Künstlers, der in den 1950er Jahren seine Steinmetzausbildung in Düren absolvierte und in den folgenden Jahren wiederholt in Düren lebte und arbeitete, feiern wir eine Werkschau in der über 2200 Buntstiftzeichnungen auf Din A7-Karteikarten in einer 164 Meter langen Linie durch den gesamten Ausstellungsraum läuft.

→ Anmeldung an kontakt@museumsvereindueren.de oder unter 02421 25 25 58.

Am selben Abend werden um 19 Uhr die Ausstellungen „Ulrich Rückriem zeichnet.“ und „Hoesch Talents“ offiziell eröffnet.

Tagesfahrt
9.3.2024
Bergisches Land (Museum Morsbroich, Papiermühle Alte Dombach und Villa Zanders)

→ „An den Rändern“ - so lautet der Titel des Kooperationsprojektes zwischen dem Museum Morsbroich und dem Kunstverein Leverkusen, das von Miriam Edmunds und Maxie Fischer kuratiert wurde und mit drei Präsentationen an beiden Orten vertreten ist. Inhaltlich beschäftigen sich die Arbeiten der beteiligten Künstler•innen mit persönlichen Erzählungen, der Vergänglichkeit politischer Systeme, der Durchdringung von Natur und Kultur und dem Bedürfnis, all das als Bild zu fassen. Das Projekt findet im Rahmen des Stipendienprogramms Residence NRW+ statt, das sich an Künstler•innen und Kurator•innen richtet und an dem auch das Leopold-Hoesch-Museum beteiligt ist. Die Ausstellung von Roger Rohrbach und Simon Würsten Marin wird ab dem 10.10.2024 in Düren zu sehen sein.

Der zweite Teil des Tagesausflugs nimmt den Werkstoff Papier und den künstlerischen Umgang damit in den Fokus. Begonnen bei dem Besuch des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach, eines der größeren Papiermuseen in Deutschland. Im Anschluss besuchen wir die Ausstellung "Oskar Holweck – Meister der Reduktion" in dem Kunstmuseum Villa Zanders. Holweck verwendete als erster Künstler überhaupt fast ausschließlich weißes, industriell gefertigtes Papier und wendet meisterhaft die Technik des Papierrisses an. 1958 schloss er sich der kurz zuvor durch Heinz Mack und Otto Piene gegründeten Künstlergruppe ZERO an und war an zahlreichen Ausstellungen beteiligt.

Teilnehmerzahl min 15/max. 25 Personen
Teilnahmebeitrag 69 Euro p.P. (inkl. Busfahrt, Eintritte, Führungen)
Anmeldefrist Di. 5.3.2024

Reise
20.4. –
21.4.2024
Kunstgenuss in Den Haag (Kunstmuseum, Mauritshuis, Voorlinden und De Pont)

Hochkarätige Kunst im Kunstmuseum Den Haag und Mauritshuis sowie dem Besuch der Museumsperle Voorlinden und De Pont in Tilburg

→ Die sympathische Residenzstadt an der Nordsee steht touristisch ganz zu Unrecht im Schatten Amsterdams – bietet sie doch mit außergewöhnlichen Museen und wunderbaren Ausstellungen eine Fülle an herausragenden Kunsterlebnissen, die ihres Gleichen suchen. Anlass dieser Mitgliederreise ist die Leihgabe Max Beckmanns „Kirche von Marseille“ (1931) vom Leopold-Hoesch-Museum an das Kunstmuseum Den Haag. Und so starten Sie Ihren Kulturgenuss auch gleich in diesem vielbewunderten Haus, das aus dem Jahr 1935 stammt und ein Entwurf HP Berlages ist, einem Vorreiter der modernen Architektur in den Niederlanden. Mit dem Museum Mauritshuis, das im Jahr 2022 seinen 200. Geburtstag feierte, erwarten Sie exquisite Werke von Rembrandt, Rubens und Vermeer – natürlich auch das Mädchen mit dem Perlenohrring!

Am zweiten Tag besuchen Sie das wunderschön auf einem Landgut in den Dünen von Wassenaar liegende Museum Voorlinden, das stilvoll moderne und zeitgenössische Kunst präsentiert. Ein wahres Kleinod erleben Sie zum Abschluss dieser Kurzreise mit dem Besuch des Museum De Pont in Tilburg, das sich in einer ehemaligen Wollspinnerei befindet und mittlerweile 800 Werke zeitgenössischer Kunst zur eigenen Sammlung zählt. Ein interessanter Stadtrundgang durch Den Haag, das seit Jahrhunderten Sitz der Regierung und Residenz der königlichen Familie ist, sowie ein gemeinsames Abendessen runden Ihre zwei Tage facettenreich ab.

Die Reise findet statt - eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

in den Museen
19.5.2024
Internationaler Museumstag

Der Internationale Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM für den 18. Mai ausgerufen und in Deutschland an einem nahegelegenen Sonntag zelebriert. Ziel des Museumstages ist es, auf die Museen in Deutschland und weltweit aufmerksam zu machen und Besucher•innen einzuladen, die Vielfalt der Museen zu entdecken. Auch das Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum beteiligen sich wieder mit einem facettenreichen Programm für jung und alt.

Programm
11 – 16 Uhr „Zeichnen wie Rückriem“, offener Workshop im LHM
11 Uhr Führung durch die Ausstellung „Springende Hirsche. katagami – Japanische Papierschablonen zur Textilfärbung“ im Papiermuseum Düren
12 Uhr Livemusik: Marcus Sukiennik Trio feat. Daniel Basso im LHM
13 Uhr Führung durch die Ausstellung „Ulrich Rückriem zeichnet.“ mit Direktorin Anja Dorn im LHM
13-15 Uhr „Papierschöpfen mit bunten Kräutern“, offener Workshop im Papiermuseum Düren
14 Uhr Livemusik: Marcus Sukiennik Trio feat. Daniel Basso im LHM
15 Uhr Führung durch die aktuelle Grafik-Präsentation im LHM

→ Der Eintritt in die Museen ist ganztägig frei. Getränke und Speisen werden im Museumscafé angeboten und die Shops geöffnet.

Atelierbesuch
22.6.2024
zu Gast bei Ilka Helmig in Köln

Ilka Helmigs Werk bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft: Vielfach nimmt sie wissenschaftliche Beobachtungen als Ausgangspunkt für ihre künstlerischen Konzepte. Die Phänomene Wachstum, Verdichtung und Auflösung regen sie in ihren Zeichnungen, Fotografien, Collagen und Installationen mit künstlerisch-sezierendem Blick zu weiteren Vertiefungen an. In der Auseinandersetzung mit natürlichen und kulturellen Erscheinungsformen und auf der Suche nach ihnen zugrundeliegenden Ordnungssystemen findet sie dabei erstaunliche visuelle Lösungen. In der Gegenüberstellung der Strukturen zeigt Ilka Helmig ungeahnte ästhetische Zusammenhänge und visuelle Systematiken auf.

Ilka Helmig ist Künstlerin, Gestalterin und Hochschullehrerin. Seit 2007 lehrt sie als Professorin für Visuelle Konzeption und zeichnerische Gestaltung / Illustration im Fachbereich Gestaltung an der FH Aachen. Vom 24.9.2020-11.4.2021 war sie gemeinsam mit Arbeiten von Johannes Bergerhausen Teil der Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“ im Leopold-Hoesch-Museum.

Teilnehmerzahl min. 7 / max. 15 Personen
Teilnahmebeitrag 15 Euro p.P.
Anmeldefrist Fr., 14.6.2024

So manche Projekte, wie Ausstellungen, Kataloge, Forschungsvorhaben, Restaurierungen, Vorträge und museumspädagogische Veranstaltungen wären ohne die finanzellen Zuwendungen nicht denkbar gewesen. Diese Projekte zu bewirken, stellt eine kontinuierliche Herausforderung für die Museumsarbeit dar.

Wir danken daher unseren Mitgliedern, die durch ihre Mitgliedschaft einen Teil zu unserer Fördertätigkeit beitragen. Ein großer Dank richtet sich auch an unsere zahlreichen Förderer, Sponsoren und Firmenmitglieder.

Wir danken unseren Unterstützern und Partnern:

Sparkasse Düren „Wir stehen dahinter“
KANZAN Spezialpapiere GmbH
MAY+SPIES GmbH
Horst Weyer und Partner GmbH
Josef Zilcken Kunst- und Kulturförderungs gGmbH

 

In diesem Jahr haben wir Förderungen für Projekte am Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren erhalten durch:

Ministerium für Wissenschaft und Kultur - Regionales Kulturprogramm NRW
F. Victor Rolff-Stiftung
Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren
 

Ausstellungen und Kataloge

Derzeit werden die folgenden Ausstellungen unterstützt

  • "Blank. Raw. Illegible... Artists' Books as Statements (1960-2022)" (14. Mai 2023 – 3. September 2023) im Leopold-Hoesch-Museum

  • "Springende Hirsche. katagami - Japanische Papierschablonen zur Textilfärbung" (24. November 2023 - 7. April 2024) im Papiermuseum Düren

Zudem wird der Katalog zur folgenden Ausstellung durch die freundliche Unterstützung der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren gefördert

  • "Anne Neukamp, Impossible Object" (24. September 2023 – 14. Januar 2024) im Leopold-Hoesch-Museum

Vermittlungsformate

Die Unterstützung bei den diversen Vermittlungsformaten an beiden Museen stellt ebenfalls eine wichtige Kernaufgabe des Museumsvereins dar. Derzeit werden die folgenden Formate unterstützt:

  • Inside Out mit Fördermitteln der F. Victor Rolff-Stiftung
  • Freier Eintritt für Geflüchtete

  • Malspezialisten, Art & Drinks sowie Museumsdialoge

  • digitalen Museumsdialoge in der Reihe zu Modellfabrik Papier

VERY CONTEMPORARY

Durch Föderungen öffentlicher Hände kann das 2012 am Leopold-Hoesch-Museum gegründete Netzwerk, welches Kunstinstitutionen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland miteinander verbindet unterstützt werden. Dies wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultr und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Regionalen Kulturprogramm NRW.

Auftaktobjekt im Foyer des Papiermuseums Düren zu Ehren von Heinrich August Schoeller

Im Eingangsbereich des Papiermuseums soll ein Auftaktobjekt aus Papier entstehen. In einem beschränkten Wettbewerb soll aus den Entwürfen von ca. 10 angefragten internationalen Künstlerinnen und Designerinnen von einer Jury aus Kunstexperten und Vertreter*innen des Vorstands ein Kunstwerk aus Papier ausgewählt und realisiert werden. Das Auftaktobjekt soll einem der Gründungsväter des Papiermuseums, Heinrich August Schoeller, gewidmet werden. Wir haben für die Realisierung schon einen grundlegenden Sockelbetrag zusammengetragen und hoffen, im Laufe dieses Jahres, die Finanzierung soweit auf den Weg zu bringen, dass wir Anfang 2024 mit der Umsetzung beginnen können.

Geschäftsstelle
Museumsverein Düren e.V.
Hoeschplatz 1
52349 Düren
Telefon
02421 252558
Fax
02421 251802560
E-Mail
kontakt@museumsvereindueren.de
Geschäftsführerin
Anja Dorn
Vorstandsassistenz
Sabine Halver
E-Mail
s.halver@museumsvereindueren.de
Bürozeiten
Di., Mi. und Fr. 10 – 15 Uhr

Sie möchten die Fördertätigkeit des Museumsvereins über Ihren Mitgliedsbeitrag hinaus mit einer Spende unterstützen?

Spendenkonto Museumsverein
DE92 3955 0110 0000 1078 70
Spendenkonto Papiermuseum
DE27 3955 0110 1200 7112 14

Museumsverein Düren e.V.
Hoeschplatz 1
52349 Düren
Tel. 02421 252558
Fax. 02421 251602560
kontakt@museumsvereindueren.de

Registergericht
Amtsgericht Düren, Registernummer VR 584
als gemeinnützig anerkannt

St.-Nr. 207/5757/0033
Finanzamt Düren

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 7 Umsatzsteuergesetz
DE 190139828

Vertretungsberechtigt (gemeinsam):
Frank Peter Ullrich, Vorstandsvorsitzender
Anja Dorn, Geschäftsführerin
Ute Maria Stockheim, stellvertrendene Vorsitzende
Ute Willems, stellvertrende Vorsitzende

Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 6 MDStV
Anja Dorn, Geschäftsführerin

Mitglied im
Bundesverband der Fördervereine Deutscher Museen für bildende Kunst e. V.

Gestaltung: arc Gestaltung, Berlin
Technische Realisierung: Stephan Bögel

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist dem Museumsverein Düren e. V. ein besonderes Anliegen. Wir achten darauf, nur erforderliche Daten zu erfassen und zu speichern. Sofern auf unseren Formularen oder der Website personenbezogene Daten erhoben werden, werden diese nur zu den jeweiligen Zwecken verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben. Eine Übermittlung erfolgt lediglich an das von uns beauftragte Versandunternehmen zur Zustellung der Mitgliederpost, an die abwickelnden Bankinstitute oder Zahlungsdienstleister zum Zweck der Abbuchung des Mitgliedsbeitrags oder einer Teilnehmergebühr und an unseren Steuerberater zur Erfüllung unserer steuerrechtlichen Verpflichtungen.

Mitgliedschaft

Um die Verwaltung und Betreuung ihrer Mitglieder sicherstellen zu können, erheben, verarbeiten und nutzen die Museumsverein Düren e. V. auf der Grundlage von Art. 6 Abs. 1b und 1f der Datenschutz-Grundverordnung von ihren Mitgliedern folgende Daten: Name, Vorname, Anschrift, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, vereinsbezogene Daten (zum Beispiel das Datum des Vereinseintritts oder Änderungen der Art der Mitgliedschaft) sowie im Falle eines erteilten SEPA-Lastschriftmandats die Bankverbindung.
Auf Ihrem personalisierten Mitgliedsausweis, der bei der Einlasskontrolle des Leopold-Hoesch-Museums und des Papiermuseums Düren von Mitarbeitern der Museen kontrolliert wird.

Anmeldung zu Veranstaltungen

Bei der Anmeldung zu Veranstaltungen erheben, verarbeiten und nutzt der Museumsverein Düren e.V zusätzliche Daten wie zum Beispiel die Telefonnummer, um den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherstellen zu können. Grundlage hierfür sind ebenfalls Art. 6 Abs. 1b und 1f der Datenschutz-Grundverordnung.

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Kontakt

Sabine Halver
Vorstandsassistenz
Telefon: 02421 25 25 58
E-Mail: s.halver@museumsvereindueren.de